Aktuelles

Erschienen ist im Verlag Otto Sagner das „Bulgarien-Jahrbuch 2009/2010“, demnächst erscheinen ebenfalls im Verlag Otto Sagner unter dem Titel „Symbolae Ecclesiasticae Bulgaricae“ die Vorträge anlässlich des 80.Geburtstages von Hans-Dieter Döpmann als Band 15 der „Bulgarischen Bibliothek“.

Erschienen ist der Katalog „Bulgarien-Literatur vor und nach dem EU-Beitritt Bulgariens 2007“ zur Ausstellung der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Osteuropa-Abteilung in der Staatsbibliothek zu Berlin/Preußischer Kulturbesitz 3.-31.März 2010, eingeleitet und zusammengestellt von Helmut W. Schaller. Der Katalog ist zum Preis von Euro 7,80 beim Verlag Otto Sagner München-Berlin bzw. über jede Buchhandlung zu beziehen.

Geplant ist für den 2.August 2010 in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein von Oberfranken die Vorführung des bulgarischen Filmes „Zar Ferdinand im Exil“ mit musikalischer Umrahmung und historischer Einführung in der Villa Wahnfried in Bayreuth. Zar Ferdinand von Bulgarien aus dem Hause Sachsen-Coburg-Gotha war nicht nur ein Verehrer und Förderer des Werkes von Richard Wagner in Bulgarien und Deutschland, sondern auch Ehrenbürger der Städte Bayreuth und Coburg. Die Präsentation des Filmes wird daher voraussichtlich im September 2010 oder Februar 2011 im Rahmen einer weiteren Veranstaltung auch in Coburg stattfinden.

Erschienen ist ein Lehrbuch des Bulgarischen unseres Mitgliedes Frau Dr.Sonja Daieva-Schneider: Bulgarisch lernen, Bulgarien verstehen. Eine Einführung in die bulgarische Sprache und Mentalität für Deutschsprachige. Berlin Logos Verlag 2009.

Personalia

Am 14.August 2009 ist das korrespondierende Mitglied der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft, Prof. Dr. Ilija Konew in Sofia verstorben. Geboren 1928 in Petrič, studierte Ilija Konew an der Universität Sofia, war dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften tätig. Seit 1989 Professor an der „Südwest-Universität Neofit Rilski“ in Blagoevgrad, wo er das Amt des Rektors innehatte. 1990 bis 1993 war er bulgarischer Minister für Wissenschaft und Hochschulbildung. Er unterrichtete an den deutschen Universitäten Leipzig, Göttingen und Marburg und hat damit wesentliche Beiträge zur Entwicklung der Bulgaristik in Deutschland geleistet. Er verfasste über 600 wissenschaftliche Arbeiten, darunter auch Monographie zur Geschichte der Bulgaristik.